Willkommen bei
OA Dr. Georg C. Bézard
OA Dr. Georg C. Bézard
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie
Facharzt für Unfallchirurgie
Willkommen auf meiner Website! Mein Spezialgebiet ist die Behandlung von Schulterbeschwerden und Sportverletzungen. Zudem verfüge ich über langjährige Erfahrung in der Knie- und Handchirurgie. In meiner Praxis setze ich auf evidenzbasierte Lösungen statt auf eine chronische Behandlung von Symptomen. Sie werden bei mir keine schnellen Spritzen, Eigenbluttherapien, Stosswellen, Knorpelkuren oder Schuheinlagen finden. Mein Ziel ist es, Lösungen anzubieten, die auf die individuellen Bedürfnisse meiner Patienten abgestimmt sind und langfristige Ergebnisse liefern.
Entsprechend meiner Spezialisierung behandle in meinen Ordinationen nur noch Beschwerden in Bereich Schulter-, Hand und Kniegelenk. Bei allgemeinen Beschwerden können Sie einen teleorthopädischen Termin buchen.
Den Schwimmgips finden Sie auf meiner Seite Schwimmgips.at
Bei einem Karpaltunnelsyndrom klicken Sie hier: carpaltunnelsyndrom.at

Unsere
Leistungsbereiche
„Das Wohl des Patienten ist das höchste Gesetz“. Danach handle und behandle ich die folgenden Bereiche des menschlichen Körpers. Diagnose und Therapie richten sich nach evidenzbasierten Leitlinien:
Das sagen meine Patienten
Gemeinsam zu einem besseren Lebensgefühl
Verstehen beginnt mit Zuhören – und nichts ersetzt das persönliche Gespräch mit dem Arzt.
Um meine Patienten kennenzulernen und die richten Diagnosen zu stellen, nehme ich mir Zeit für ihre Anliegen. Fragen kostet nichts, nehmen auch Sie Kontakt mit mir auf. Ich freue mich auf Ihre Anfrage!

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Meniskusriss, warum tut er manchmal weh und manchmal nicht?
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Ein Meniskusriss klingt dramatisch. Aber nicht jeder Riss verursacht Schmerzen und das hat einen klaren anatomischen Grund.
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Der Meniskus besteht aus drei Zonen:
Die äußere Zone ist gut durchblutet und mit Schmerzrezeptoren versorgt. Risse hier schmerzen, können aber auch heilen. Die innere Zone ist avaskulär, sie hat kaum Blutgefäße und kaum Nervenfasern. Ein Riss dort bleibt oft vollständig stumm.
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Was zusätzlich entscheidet, ob du Schmerzen spürst:
Die Rissform spielt eine entscheidende Rolle. Ein halbbogenförmiger Riss, wie im OP-Video zu sehen, kann mechanisch instabil werden. Wenn sich das gerissene Fragment bewegt und einklemmt, entsteht plötzlich Schmerz. Bleibt es stabil, spürst du nichts.
Das erklärt ein klinisches Phänomen, das viele verwirrt: Der MRT-Befund zeigt einen Riss, aber der Patient hat kaum Beschwerden. Oder umgekehrt: starke Schmerzen trotz unauffälligem Bild.
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Was bedeutet das für die Therapie?
Ein Meniskusriss ohne Symptome braucht oft keine Operation. Die Entscheidung hängt nicht vom Bild ab, sondern vom klinischen Bild, der Funktion und der Lebensqualität. Physiotherapie, Muskelaufbau und Bewegungskontrolle sind häufig der sinnvollere erste Schritt.
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Wer operiert, sollte einen klaren Grund dafür haben – und nicht nur einen Befund im MRT.
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#Meniskus #Knieschmerzen #Orthopädie #Evidenzbasiert #Kniechirurgie
Meniskusriss, warum tut er manchmal weh und manchmal nicht?
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Ein Meniskusriss klingt dramatisch. Aber nicht jeder Riss verursacht Schmerzen und das hat einen klaren anatomischen Grund.
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Der Meniskus besteht aus drei Zonen:
Die äußere Zone ist gut durchblutet und mit Schmerzrezeptoren versorgt. Risse hier schmerzen, können aber auch heilen. Die innere Zone ist avaskulär, sie hat kaum Blutgefäße und kaum Nervenfasern. Ein Riss dort bleibt oft vollständig stumm.
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Was zusätzlich entscheidet, ob du Schmerzen spürst:
Die Rissform spielt eine entscheidende Rolle. Ein halbbogenförmiger Riss, wie im OP-Video zu sehen, kann mechanisch instabil werden. Wenn sich das gerissene Fragment bewegt und einklemmt, entsteht plötzlich Schmerz. Bleibt es stabil, spürst du nichts.
Das erklärt ein klinisches Phänomen, das viele verwirrt: Der MRT-Befund zeigt einen Riss, aber der Patient hat kaum Beschwerden. Oder umgekehrt: starke Schmerzen trotz unauffälligem Bild.
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Was bedeutet das für die Therapie?
Ein Meniskusriss ohne Symptome braucht oft keine Operation. Die Entscheidung hängt nicht vom Bild ab, sondern vom klinischen Bild, der Funktion und der Lebensqualität. Physiotherapie, Muskelaufbau und Bewegungskontrolle sind häufig der sinnvollere erste Schritt.
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Wer operiert, sollte einen klaren Grund dafür haben – und nicht nur einen Befund im MRT.
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#Meniskus #Knieschmerzen #Orthopädie #Evidenzbasiert #Kniechirurgie
Schmerzmittel haben einen schlechten Ruf.
Ibuprofen, Diclofenac, Paracetamol. Viele Menschen zögern, sie einzunehmen, fragen mehrfach nach, ob das „wirklich nötig" sei, und recherchieren stundenlang nach Nebenwirkungen.
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Gleichzeitig ist ein tägliches Glas Wein selbstverständlich. Die Zigarette nach dem Stress eine Gewohnheit. Bewegung findet kaum statt. Die Ernährung besteht zu einem großen Teil aus hochverarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und gesättigten Fetten.
Und chronischer Stress wird als unvermeidlich akzeptiert.
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Das ist kein Vorwurf, aber es ist ein Widerspruch, der nachdenklich machen sollte.
Denn wenn wir die Datenlage betrachten:
Chronischer Alkoholkonsum schädigt Leber, Herz, Nervensystem und erhöht das Krebsrisiko signifikant.
Rauchen ist einer der führenden vermeidbaren Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall und multiple Krebserkrankungen.
Bewegungsmangel ist mit einem erhöhten Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gelenkverschleiß assoziiert.
Chronischer Stress dysreguliert das Immunsystem und fördert systemische Entzündung.
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Ein kurzzeitig eingesetztes, korrekt dosiertes Schmerzmittel nach einem Eingriff oder bei einer akuten Entzündung, unter ärztlicher Aufsicht, hat in diesem Vergleich ein deutlich überschaubareres Risikoprofil.
ㅤ
Die Frage ist nicht: „Sind Schmerzmittel gefährlich?"
Die relevantere Frage lautet:
Worüber machen wir uns Sorgen und worüber nicht?
Risikowahrnehmung ist selektiv. Und diese Selektivität hat Konsequenzen für Gesundheitsentscheidungen, die weit über die Frage nach einem Schmerzmittel hinausgehen.
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#Schmerzmedizin #Orthopädie #Gesundheitskompetenz #EvidenzbasierteMediazin #Lebensstilmedizin
Schmerzmittel haben einen schlechten Ruf.
Ibuprofen, Diclofenac, Paracetamol. Viele Menschen zögern, sie einzunehmen, fragen mehrfach nach, ob das „wirklich nötig" sei, und recherchieren stundenlang nach Nebenwirkungen.
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Gleichzeitig ist ein tägliches Glas Wein selbstverständlich. Die Zigarette nach dem Stress eine Gewohnheit. Bewegung findet kaum statt. Die Ernährung besteht zu einem großen Teil aus hochverarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und gesättigten Fetten.
Und chronischer Stress wird als unvermeidlich akzeptiert.
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Das ist kein Vorwurf, aber es ist ein Widerspruch, der nachdenklich machen sollte.
Denn wenn wir die Datenlage betrachten:
Chronischer Alkoholkonsum schädigt Leber, Herz, Nervensystem und erhöht das Krebsrisiko signifikant.
Rauchen ist einer der führenden vermeidbaren Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall und multiple Krebserkrankungen.
Bewegungsmangel ist mit einem erhöhten Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gelenkverschleiß assoziiert.
Chronischer Stress dysreguliert das Immunsystem und fördert systemische Entzündung.
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Ein kurzzeitig eingesetztes, korrekt dosiertes Schmerzmittel nach einem Eingriff oder bei einer akuten Entzündung, unter ärztlicher Aufsicht, hat in diesem Vergleich ein deutlich überschaubareres Risikoprofil.
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Die Frage ist nicht: „Sind Schmerzmittel gefährlich?"
Die relevantere Frage lautet:
Worüber machen wir uns Sorgen und worüber nicht?
Risikowahrnehmung ist selektiv. Und diese Selektivität hat Konsequenzen für Gesundheitsentscheidungen, die weit über die Frage nach einem Schmerzmittel hinausgehen.
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#Schmerzmedizin #Orthopädie #Gesundheitskompetenz #EvidenzbasierteMediazin #Lebensstilmedizin
Kalkschulter: Wann eine Operation wirklich sinnvoll ist und wann nicht.
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Die Tendinosis calcarea, umgangssprachlich „Kalkschulter", ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Schulterschmerzen.
Kalziumdepots lagern sich in der Rotatorenmanschette ab - meist in der Supraspinatussehne - und können zu erheblichen Beschwerden führen.
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Was viele nicht wissen: In den meisten Fällen ist keine Operation notwendig.
Studien zeigen, dass bis zu 90 % der Betroffenen mit konservativer Therapie dauerhaft beschwerdefrei werden. Physiotherapie und gezieltes Kräftigungstraining der Schultermuskulatur sind die evidenzbasierten Erstlinienmaßnahmen, konsequent durchgeführt, zeigen sie in der Mehrzahl der Fälle klare Wirkung.
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Die Operation kommt ins Spiel, wenn zum Beispiel nach 6–12 Monaten konsequenter konservativer Behandlung keine ausreichende Besserung eingetreten ist.
Arthroskopisch lässt sich das Kalkdepot dann minimalinvasiv entfernen. Präzise, gewebeschonend und mit guten Langzeitergebnissen.
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Was du aus diesem Video mitnehmen kannst:
Das, was du dort siehst, sind keine „Steine" im klassischen Sinne. Es handelt sich um kristalline Kalziumphosphat-Einlagerungen in Sehnengewebe. Die Konsistenz variiert von zahnpastaähnlich bis kreidehart. Genau das beeinflusst den weiteren Therapieweg.
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Der Eingriff ist kein letzter Ausweg, aber auch nicht der erste.
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#Kalkschulter #Schulterchirurgie #Orthopädie #Minimalinvasiv
Kalkschulter: Wann eine Operation wirklich sinnvoll ist und wann nicht.
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Die Tendinosis calcarea, umgangssprachlich „Kalkschulter", ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Schulterschmerzen.
Kalziumdepots lagern sich in der Rotatorenmanschette ab - meist in der Supraspinatussehne - und können zu erheblichen Beschwerden führen.
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Was viele nicht wissen: In den meisten Fällen ist keine Operation notwendig.
Studien zeigen, dass bis zu 90 % der Betroffenen mit konservativer Therapie dauerhaft beschwerdefrei werden. Physiotherapie und gezieltes Kräftigungstraining der Schultermuskulatur sind die evidenzbasierten Erstlinienmaßnahmen, konsequent durchgeführt, zeigen sie in der Mehrzahl der Fälle klare Wirkung.
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Die Operation kommt ins Spiel, wenn zum Beispiel nach 6–12 Monaten konsequenter konservativer Behandlung keine ausreichende Besserung eingetreten ist.
Arthroskopisch lässt sich das Kalkdepot dann minimalinvasiv entfernen. Präzise, gewebeschonend und mit guten Langzeitergebnissen.
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Was du aus diesem Video mitnehmen kannst:
Das, was du dort siehst, sind keine „Steine" im klassischen Sinne. Es handelt sich um kristalline Kalziumphosphat-Einlagerungen in Sehnengewebe. Die Konsistenz variiert von zahnpastaähnlich bis kreidehart. Genau das beeinflusst den weiteren Therapieweg.
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Der Eingriff ist kein letzter Ausweg, aber auch nicht der erste.
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#Kalkschulter #Schulterchirurgie #Orthopädie #Minimalinvasiv
Du sitzt gerade wahrscheinlich falsch.
Nicht weil du es nicht besser weißt, sondern weil deine Umgebung es dir fast unmöglich macht, es richtig zu machen.
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Homeoffice. Café. Großraumbüro.
Alle drei haben eines gemeinsam: Sie wurden nicht für deinen Körper gebaut.
Das Problem ist nicht der Rücken. Das Problem beginnt früher.
ㅤ
Was die Forschung zeigt:
Statische Haltung über mehr als 20–30 Minuten erhöht die Druckbelastung auf Bandscheiben, Schultergelenke und die Rotatorenmanschette messbar.
Kein Stuhl der Welt kompensiert das. Kein ergonomisches Zubehör ersetzt Bewegung.
ㅤ
Die häufigsten Fehler, die ich in der Praxis sehe:
Laptop auf dem Küchentisch - Bildschirm zu tief, Kopf dauerhaft in Flexion.
Das bedeutet chronische Nacken- und Schulterbelastung, oft mit Ausstrahlung in den Arm.
Arbeiten im Café – improvisierte Sitzposition, keine Abstützung, Lärm zwingt zur Anspannung. Kurz gut für die Stimmung, langfristig ein Problem für die Wirbelsäule.
Homeoffice auf dem Sofa – Lendenwirbelsäule in Kyphose, Hüftflexoren verkürzt, Schultern nach vorne gezogen. Der Körper passt sich an – in die falsche Richtung.
ㅤ
Was wirklich hilft:
Nicht das teuerste Setup. Sondern konsequente Unterbrechung der Statik. Alle 20–30 Minuten aufstehen, Schultern und Nacken aktiv mobilisieren, Hüfte strecken.
Der beste Arbeitsplatz ist der, an dem du dich regelmäßig bewegst – egal ob Büro, Café oder Küche.
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#Ergonomie #Homeoffice #Rückengesundheit #Arbeitsplatzgesundheit #Orthopädie
Du sitzt gerade wahrscheinlich falsch.
Nicht weil du es nicht besser weißt, sondern weil deine Umgebung es dir fast unmöglich macht, es richtig zu machen.
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Homeoffice. Café. Großraumbüro.
Alle drei haben eines gemeinsam: Sie wurden nicht für deinen Körper gebaut.
Das Problem ist nicht der Rücken. Das Problem beginnt früher.
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Was die Forschung zeigt:
Statische Haltung über mehr als 20–30 Minuten erhöht die Druckbelastung auf Bandscheiben, Schultergelenke und die Rotatorenmanschette messbar.
Kein Stuhl der Welt kompensiert das. Kein ergonomisches Zubehör ersetzt Bewegung.
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Die häufigsten Fehler, die ich in der Praxis sehe:
Laptop auf dem Küchentisch - Bildschirm zu tief, Kopf dauerhaft in Flexion.
Das bedeutet chronische Nacken- und Schulterbelastung, oft mit Ausstrahlung in den Arm.
Arbeiten im Café – improvisierte Sitzposition, keine Abstützung, Lärm zwingt zur Anspannung. Kurz gut für die Stimmung, langfristig ein Problem für die Wirbelsäule.
Homeoffice auf dem Sofa – Lendenwirbelsäule in Kyphose, Hüftflexoren verkürzt, Schultern nach vorne gezogen. Der Körper passt sich an – in die falsche Richtung.
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Was wirklich hilft:
Nicht das teuerste Setup. Sondern konsequente Unterbrechung der Statik. Alle 20–30 Minuten aufstehen, Schultern und Nacken aktiv mobilisieren, Hüfte strecken.
Der beste Arbeitsplatz ist der, an dem du dich regelmäßig bewegst – egal ob Büro, Café oder Küche.
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#Ergonomie #Homeoffice #Rückengesundheit #Arbeitsplatzgesundheit #Orthopädie
Dein Kind hat Plattfüße und du machst dir Sorgen.
Verständlich.
ㅤ
Aber hier ist, was die Evidenz tatsächlich sagt:
Bei Kindern unter 6 Jahren ist ein Plattfuß physiologisch normal. Das Längsgewölbe entwickelt sich erst im Laufe der Kindheit, meist bis zum 8. Lebensjahr.
Bis dahin ist das, was wie ein „flacher Fuß" aussieht, häufig schlicht noch vorhandenes Fettgewebe im Fußgewölbe.
ㅤ
Studien belegen, dass sich bei der großen Mehrheit der Kinder das Fußgewölbe ohne jede Intervention spontan ausbildet.
Orthopädische Einlagen, die reflexartig verschrieben werden, verändern diesen Prozess in kontrollierten Studien nicht nachweislich.
ㅤ
Wann ist Handlungsbedarf gegeben?
- Das Kind klagt über Schmerzen beim Gehen oder Laufen
- Die Plattfußstellung ist asymmetrisch
- Das Gewölbe bildet sich nach dem 8. Lebensjahr nicht aus
- Es liegt ein sogenannter rigider Plattfuß vor. Also einer, der sich beim Zehenstand nicht aufrichtet
ㅤ
Was tatsächlich hilft:
Barfußlaufen auf unebenen Untergründen fördert die Fußmuskulatur nachweislich. Überteuertes Schuhwerk mit „Stützfunktion" hingegen hat in der Evidenzlage keinen belegten Nutzen für gesunde Kinder.
Die häufigste Fehlinformation, die ich erlebe:
Eltern werden verunsichert, obwohl ihr Kind keinerlei Beschwerden hat und landen mit einer Einlagenversorgung, die weder notwendig noch hilfreich ist.
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Beobachten, abwarten und barfuß spielen lassen ist oft die beste Therapie.
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#Kinderorthopädie #Plattfuß #Pädiatrie #Eltern #Fußgesundheit
Dein Kind hat Plattfüße und du machst dir Sorgen.
Verständlich.
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Aber hier ist, was die Evidenz tatsächlich sagt:
Bei Kindern unter 6 Jahren ist ein Plattfuß physiologisch normal. Das Längsgewölbe entwickelt sich erst im Laufe der Kindheit, meist bis zum 8. Lebensjahr.
Bis dahin ist das, was wie ein „flacher Fuß" aussieht, häufig schlicht noch vorhandenes Fettgewebe im Fußgewölbe.
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Studien belegen, dass sich bei der großen Mehrheit der Kinder das Fußgewölbe ohne jede Intervention spontan ausbildet.
Orthopädische Einlagen, die reflexartig verschrieben werden, verändern diesen Prozess in kontrollierten Studien nicht nachweislich.
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Wann ist Handlungsbedarf gegeben?
- Das Kind klagt über Schmerzen beim Gehen oder Laufen
- Die Plattfußstellung ist asymmetrisch
- Das Gewölbe bildet sich nach dem 8. Lebensjahr nicht aus
- Es liegt ein sogenannter rigider Plattfuß vor. Also einer, der sich beim Zehenstand nicht aufrichtet
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Was tatsächlich hilft:
Barfußlaufen auf unebenen Untergründen fördert die Fußmuskulatur nachweislich. Überteuertes Schuhwerk mit „Stützfunktion" hingegen hat in der Evidenzlage keinen belegten Nutzen für gesunde Kinder.
Die häufigste Fehlinformation, die ich erlebe:
Eltern werden verunsichert, obwohl ihr Kind keinerlei Beschwerden hat und landen mit einer Einlagenversorgung, die weder notwendig noch hilfreich ist.
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Beobachten, abwarten und barfuß spielen lassen ist oft die beste Therapie.
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#Kinderorthopädie #Plattfuß #Pädiatrie #Eltern #Fußgesundheit
Barfußschuhe sind kein Allheilmittel, auch wenn der Hype das manchmal vermuten lässt.
Die Idee dahinter ist solide: Weniger Dämpfung, mehr Bodenkontakt, stärkere Fußmuskulatur. Studien zeigen, dass Barfußlaufen die intrinsische Fußmuskulatur aktiviert und langfristig die Fußstabilität verbessern kann.
Aber hier ist das Problem, das viele übersehen:
Wer sein Leben lang in stark gedämpften Schuhen unterwegs war, hat einen Fuß, der sich daran gewöhnt hat. Die Achillessehne ist kürzer, die Fußmuskulatur schwächer, die Belastungstoleranz des Gewebes geringer. Ein abrupter Wechsel auf minimalistisches Schuhwerk bedeutet für diesen Fuß eine drastische Änderung der Belastungssituation mit realen Konsequenzen:
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Stressfrakturen des Mittelfußes
Plantarfasziitis
Achillessehnenbeschwerden
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Der smarteste Einstieg ist oft der unauffälligste: einfach zu Hause barfuß laufen. Kein Investment, kein Risiko, aber echter Trainingsreiz für die Fußmuskulatur auf einem vertrauten, nachgiebigen Untergrund. Das ist ein sinnvoller erster Schritt, bevor man auf hartem Asphalt in Minimalschuhen unterwegs ist.
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Der Übergang zu Barfußschuhen braucht darüber hinaus Zeit. Monate, nicht Wochen. Parallel dazu ist gezieltes Kräftigungstraining der Fuß- und Wadenmuskulatur entscheidend, nicht optional.
Wer jung damit anfängt und schrittweise vorgeht, profitiert langfristig. Wer mit 50 von der Stützschuh-Dauertherapie direkt in den Barfußschuh wechselt, riskiert mehr als er gewinnt.
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Die Technologie ist nicht das Problem. Die Ungeduld ist es.
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#Barfußschuhe #Fußgesundheit #Orthopädie #Laufen #Sportmedizin
Barfußschuhe sind kein Allheilmittel, auch wenn der Hype das manchmal vermuten lässt.
Die Idee dahinter ist solide: Weniger Dämpfung, mehr Bodenkontakt, stärkere Fußmuskulatur. Studien zeigen, dass Barfußlaufen die intrinsische Fußmuskulatur aktiviert und langfristig die Fußstabilität verbessern kann.
Aber hier ist das Problem, das viele übersehen:
Wer sein Leben lang in stark gedämpften Schuhen unterwegs war, hat einen Fuß, der sich daran gewöhnt hat. Die Achillessehne ist kürzer, die Fußmuskulatur schwächer, die Belastungstoleranz des Gewebes geringer. Ein abrupter Wechsel auf minimalistisches Schuhwerk bedeutet für diesen Fuß eine drastische Änderung der Belastungssituation mit realen Konsequenzen:
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Stressfrakturen des Mittelfußes
Plantarfasziitis
Achillessehnenbeschwerden
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Der smarteste Einstieg ist oft der unauffälligste: einfach zu Hause barfuß laufen. Kein Investment, kein Risiko, aber echter Trainingsreiz für die Fußmuskulatur auf einem vertrauten, nachgiebigen Untergrund. Das ist ein sinnvoller erster Schritt, bevor man auf hartem Asphalt in Minimalschuhen unterwegs ist.
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Der Übergang zu Barfußschuhen braucht darüber hinaus Zeit. Monate, nicht Wochen. Parallel dazu ist gezieltes Kräftigungstraining der Fuß- und Wadenmuskulatur entscheidend, nicht optional.
Wer jung damit anfängt und schrittweise vorgeht, profitiert langfristig. Wer mit 50 von der Stützschuh-Dauertherapie direkt in den Barfußschuh wechselt, riskiert mehr als er gewinnt.
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Die Technologie ist nicht das Problem. Die Ungeduld ist es.
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#Barfußschuhe #Fußgesundheit #Orthopädie #Laufen #Sportmedizin
KONTAKT
OA Dr. Georg C. Bézard
Arztpraxis Döbling
Döblinger Hauptstraße 16,
1190 Wien
Ordination Tulln
Hauptplatz 29 / Eingang Donaugasse 2, Top 3
3430 Tulln
Telefon: +43 (0) 660 3737 936
E-Mail: office@drbezard.com
Internet: www.drbezard.com
Ordination nur nach Vereinbarung










